Aktuelles
17.01.2019
Engagement für Gehörlose bei Benefizkonzert „Nessun Dorma II“
Babette Albrecht setzt sich mit der Stiftung Universitätsmedizin für Innovationen der HNO-Medizin am Universitätsklinikum Essen ein
Essen, 17.01.2019 – Ein Konzertabend für den guten Zweck: Das Klassik-Event „Nessun Dorma II“ der Stiftung Universitätsmedizin am 21. Januar in der Lichtburg Essen sammelt Spenden für Innovationen in der modernen Versorgung von Patienten der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. So kann beispielsweise Gehörlosen Zugang zur Welt der Musik verschafft werden – ein Förderbereich, der auch Babette Albrecht am Herzen liegt.




Zum zweiten Mal lädt die Stiftung Universitätsmedizin gemeinsam mit der Initiative „Lieblingsfarbe Bunt“ zu einer Benefizgala mit den schönsten Melodien klassischer Musik ein: „Nessun Dorma II“ findet am 21.1.2019 im historischen Kinosaal der Essener Lichtburg statt. Der Name ist Programm, denn auch an diesem Abend gibt der italienische Titel der berühmten Arie „Nessun Dorma“ von Giacomo Puccini wieder den Ton an: „Niemand schlafe!“ bei den Klängen von Tenor Johannes Groß, Sopranistin Yvonne Prentki, Mezzosopranistin Caroline Merz und dem traditionsreichen Ruhrkohle-Chor, die eine breitgefächerte Mischung bekannter Stücke präsentieren. Doch mehr noch: „Niemand schlafe!“ gilt auch und vor allem, wenn es darum geht, sich für den guten Zweck einzusetzen und da zu helfen, wo Hilfe benötigt wird.

Eine der Zuhörenden an diesem besonderen Abend wird Babette Albrecht sein. Sie fühlt sich der Stiftung Universitätsmedizin schon seit längerem verbunden und hat erst im vergangenen Jahr ein Projekt mit der Stiftung realisiert. „Ich bin selbst großer Klassikfan und finde es toll, wie bei diesem Event Leidenschaft und Engagement für die Gesundheit mit Kulturgenuss vereint werden können. Musik verbindet Menschen und hat die Gabe, vieles zu transportieren, was durch Worte allein nicht vermittelbar ist. Der Gedanke, mit einem musikalischen Abend die Therapiemöglichkeiten für Gehörlose zu unterstützen, hat mich deshalb besonders begeistert“, berichtet die Essenerin. Schon vor der Benefizveranstaltung erhält sie einen persönlichen Einblick in die innovativen Therapiemöglichkeiten der Universitäts-HNO-Klinik Essen, die durch das Konzert unterstützt werden, insbesondere im Bereich der Versorgung Gehörloser.

Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen, erklärt: „Wir stehen vor einem großen Umbruch in der Medizin auf dem Weg zum Smart Hospital. Dass gehörlos geborene Menschen wieder hören und ganz normal am alltäglichen Leben in Schule und Beruf teilnehmen können, war vor vierzig Jahren noch kaum vorstellbar. Wir denken diese Entwicklung digital weiter und errichten mit dem „Innovations-OP 2025“ in der Universitäts-HNO-Klinik Essen den modernsten OP Europas, der Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich die bestmögliche Behandlung bietet.“

Die HNO-Klinik am Universitätsklinikum der Universitätsmedizin Essen ist mittlerweile das größte Zentrum für Cochlea-Implantate in NRW und eines der führenden Deutschlands mit ca. 130 eingesetzten Implantaten pro Jahr. Jeder Patient und jede Patientin erhält hier spitzenmedizinische Versorgung – aber der medizinische Fortschritt ermöglicht erstklassige Versorgungsmöglichkeiten, die noch über die medizinische Grundversorgung hinausgehen, weiß Prof. Dr. Stephan Lang, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am UK Essen: „Durch die wachsende Digitalisierung in der Medizin ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, um das Hörerlebnis für Patientinnen und Patienten signifikant zu verbessern, und Diagnostik, Therapie und Rehabilitation so individuell wie möglich abzustimmen. Nanotechnologie, hochmoderne Medizintechnik, künstliche Intelligenz, OP-Robotik und digitale Vernetzung sind die Zukunft der HNO-Medizin, für die wir jetzt schon den Weg ebnen – immer mit dem Ziel, das bestmögliche Ergebnis für den Patienten zu erzielen.“ Ein Beispiel dafür ist ein spezielles Kamerasystem für Operation und Behandlung, das Detailaufnahmen großflächig und dreidimensional darstellt und so die Präzision im OP ebenso wie die Diagnostik im Vorhinein außerordentlich verbessert und auch für die Früherkennung von Tumoren bei Krebspatienten im Kopf-Hals-Bereich einen enormen Fortschritt darstellt. Die Verwendung dieses Systems in der HNO-Medizin wird am Universitätsklinikum Essen momentan getestet und ist in dieser Disziplin bisher einzigartig.

In diese Möglichkeiten erhält Babette Albrecht bei ihrem Besuch einen ganz persönlichen Einblick und lernt bei dieser Gelegenheit auch eine Patientin kennen, der durch den Einsatz eines Cochlea-Implantates wieder hören kann: „Zu sehen, wie taube Menschen durch medizinische Innovationen Zugang zum Hören erlangen, hat mich sehr berührt. Mir selbst einen kleinen Eindruck von der medizinischen Technik, die dieses Wunder ermöglicht, verschaffen zu können, ist für mich sehr beeindruckend und eine ganz neue Erfahrung“, so Frau Albrecht.

Die durch „Nessun Dorma II“ zustande kommende finanzielle Unterstützung ist auf diesem Weg ein wichtiger Schritt. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin, betont den großen Stellenwert ihres Engagements für die Benefizveranstaltung: „Wir freuen uns, dass Frau Albrecht so großes Interesse an unserem Anliegen zeigt und sich für den guten Zweck stark macht. Dieses große Engagement zeigte sie bereits im Rahmen des Buchprojektes für kleine Patienten der Kinderklinik. Frau Albrecht ist Essenerin und setzt sich für die Förderprojekte der Stiftung Universitätsmedizin ein. Für ihre enge Verbundenheit sind wir ihr sehr dankbar!“

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