Aktuelles
22.10.2018
Der Krankheit auf den Fersen
PSD Bank Rhein-Ruhr unterstützt Pilotstudie am Universitätsklinikum Essen

Essen, 22.10.2018 – Patienten mit der so genannten Schaufensterkrankheit leiden aufgrund mangelnder Durchblutung an zunehmend starken Schmerzen in den Beinen. Umso wichtiger ist regelmäßiges Gehtraining, um den Gesundheitszustand der Betroffenen zu verbessern. Doch wie kann die Trainingsmotivation der Patienten gesteigert werden? Zur Beantwortung dieser Frage unterstützt die PSD Bank Rhein-Ruhr eine durch die Stiftung Universitätsmedizin geförderte Studie am Universitätsklinikum Essen.


„Als wir über die Stiftung Universitätsmedizin von der neuen Pilotstudie am Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum erfuhren, war uns schnell klar: Hier möchten wir helfen“, so Dr. Martin Münstermann von der PSD Bank Rhein-Ruhr. Im Namen des Unternehmens übergab er einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an die Leiterinnen der Studie, Frau Dr. Katrin Paldán und Frau Dr. Julia Lortz, sowie an Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung.

Im Rahmen der sogenannten „Track-PAD Studie“ können Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK, engl. PAD) mit einer Smartphone-App hinsichtlich ihrer täglichen Schrittzahl „getrackt" und so Änderungen über den Zeitverlauf erfasst werden. „Strukturiertes Gehtraining ist essentiell, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Allerdings üben Patienten das Training nur selten kontinuierlich aus“, erklärt Dr. Julia Lortz, Oberärztin der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Westdeutschen Herzzentrum. Die Gründe dafür liegen zum einen in der fehlenden Motivation, dieses Gehtraining über einen längeren Zeitraum durchzuführen, und zum anderen in der strukturellen Unterversorgung der Betroffenen, denen Anlaufstellen fehlen.

Aus den Ergebnissen der Studie sollen deshalb Strategien zur Motivationsförderung abgeleitet werden. „Mithilfe der App können die Studienteilnehmer ihre Schritte erfassen und sich gegenseitig zur Bewegung motivieren. Auf diese Weise kann im besten Fall eine Operation vermieden werden“, weiß Dr. Katrin Paldán, stellvertretende Leiterin der Nachwuchsforschergruppe PanAlytics und Mitarbeiterin des Zentrums für Urbane Epidemiologie. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der PSD Bank Rhein-Ruhr, die diese für die Patienten so wichtige Forschung möglich macht,“ so Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin. „Zu wissen, dass wir einen Teil dazu beitragen können, dass es den Patienten bessergeht, bestätigt uns in unserem Engagement“, freut sich Dr. Münstermann.                 

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