Transplantations­medizin

Transplantations­forschung: Mit Organ­spenden Leben retten

Pro Tag sterben in Deutschland durchschnittlich drei Patienten, deren Leben durch eine Organtransplantation voraussichtlich gerettet worden wäre. Für die rund 10.000 Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten stehen zu wenig Organe zur Verfügung. Forschungsprojekte in der Transplantationsmedizin und Virologie können neue Wege zur Aufbereitung von Spenderorganen prüfen und so die Zahl verfügbarer Organe langfristig erhöhen. Innovative Forschung kann helfen, mehr Organe für Menschen, die dringend auf eine Spende angewiesen sind, verfügbar zu machen.

Durch Forschung mehr Spender­organe für Transplantationen nutzbar machen

So konnten bereits große Fortschritte in der Aufbereitung der Organe von Hepatitis-C-infizierten Spendern durch neue Konservierungsmethoden gemacht werden, um diese ohne Risiko für den Empfänger als Spenderorgane nutzbar zu machen. Bei Lungentransplantation kann es die ex-vivo Lungenperfusion ermöglichen, grenzwertige Spenderlungen nach Entnahme nochmals über einen verlängerten Zeitraum zu untersuchen und – sofern diese eine ausreichende Funktion besitzen – nachträglich zu transplantieren. Die Lungen werden dafür an ein spezielles System zu Beatmung und Durchspülung angeschlossen.

Immunmonitoring nach Transplanta­tionen im Säuglings­alter

Darüber hinaus kann Forschung zum Einsatz und zur Verträglichkeit von Immunsuppressiva bei Organtransplantierten die Lebensqualität nach einer Transplantation maßgeblich verbessern. Denn nach Organtransplantationen werden den Patienten üblicherweise Immunsuppressiva verabreicht. Diese Medikamente hemmen unerwünschte Reaktionen des Immunsystems, zum Beispiel eine Abstoßung des neuen Organs. Gleichzeitig können diese Medikamente auch zu Nebenwirkungen, wie erhöhtem Blutdruck oder
zu einer Einschränkung der Nierenfunktion, führen. Neben diesen Nebenwirkungen leiden vor allem betroffene Kinder häufig an Konzentrationsstörungen, die die intellektuelle Entwicklung behindern können. Die Verringerung der Immunsuppressiva ist daher gerade bei Kindern erstrebenswert. Dies kann durch Forschung zu Immunmonitoring nach Transplantationen möglich werden.

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