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WTZ: Innovative Therapien und Diagnoseverfahren fördern

Diagnose Krebs als Zufallsbefund

Es ist ein bewegendes Ereignis im Leben einer Frau, dem Michaela Becker einen Zufallsbefund und letztlich wohl ihr Leben verdankt. Sie wurde schwanger, fühlte sich gut und gesund. Regelmäßig ging sie zu den Vorsorgeuntersuchungen. Doch dann erhielt sie von der behandelnden Gynäkologin eine besorgniserregende Nachricht: man hatte ein Geschwür an ihrem Dünndarm entdeckt. „Im Zuge des Kaiserschnitts wurde dieses im heimischen Krankenhaus entfernt. Zu dem Zeitpunkt haben die Ärzte noch gesagt, ich müsse mir keine Sorgen machen.“ Die junge Mutter wähnte sich in Sicherheit – bis sie einige Zeit nach dem Eingriff einen Anruf bekam: „Damals haben mir die Ärzte erklärt, dass es sich bei dieser Art des Dünndarmtumors um eine sehr seltene Krebsart handelt.“ In der Regel sei er bei männlichen Patienten jenseits der 50 zu finden. Damit war die Wahrscheinlichkeit, Michaela Becker könne daran erkrankt sein, sehr gering.

Zwischen Angst und Hilflosigkeit

„Im ersten Moment konnte ich diese Nachricht überhaupt nicht richtig begreifen. Ich war gerade eine junge Mutter geworden und mein Leben verlief in geordneten Bahnen. Dann dachte ich: Gut, dass der Tumor schon raus ist.“ Abschließen konnte sie mit dem Thema jedoch nicht. „Von da an musste ich alle drei Monate zum MRT.“ Die ersten Untersuchungen verliefen ergebnislos. Dann wartete die nächste schlechte Nachricht auf Michaela Becker: „Nach etwa einem Jahr, das war im April 2005, fanden die Ärzte Metastasen an der Leber. Eine konnten sie entfernen, die anderen liegen jedoch so nahe an Arterien, dass man sie nicht herausnehmen kann.“ Zehn Jahre nach dem Fund der Metastasen geht es Michaela Becker gut. Gemeinsam mit ihrer elfjährigen Tochter Lea reitet sie gern, steht trotz der Krebserkrankung mit beiden Beinen im Leben. Was nicht zuletzt auf die fortschrittliche Behandlung im Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) der Universitätsmedizin Essen zurückzuführen ist. Jedes Jahr werden hier über 90.000 Patienten versorgt – europaweit genießt das WTZ einen ausgezeichneten Ruf.

Gemeinsam für die beste Therapie im Westdeutschen Tumorzentrum

Michaela Becker nimmt an einer klinischen Studie teil, die schließlich zum Erfolg führte. Ließ das Tumorwachstum bei vorherigen Behandlungen nur anfangs nach, so scheint es durch die aktuelle Therapie im WTZ dauerhaft zum Stillstand gekommen zu sein. „Die Tumore sind inaktiv und das seit vier Jahren“, erzählt sie. „Das ist erleichternd – aber das ungute Gefühl, dass da etwas ist, das sich nicht kontrollieren lässt, bleibt.“ Im Vier-Wochen-Rhythmus kommt Michaela Becker für Untersuchungen ins WTZ: „Jeden Monat steht eine Blutuntersuchung an, alle zwei Monate das MRT.“

Bei der Behandlung von Krebspatienten müssen alle beteiligten Mediziner Hand in Hand zusammenarbeiten. Nur so kann eine bestmögliche Therapie und Versorgung gewährleistet werden. Dazu zählt das Stellen der Laborbefunde genauso wie die Behandlung durch Medikamente. Engmaschige Kontrollen geben den Patienten wie Michaela Becker Klarheit und helfen den Ärzten, wirksame Therapien einzuleiten.

Bewährte Methoden und neue Wege in der Krebsforschung und -therapie

Untersuchungen im Labor, die zum Teil einige Zeit in Anspruch nehmen, geben zum Beispiel Aufschluss darüber, ob ein Tumor kontrolliert ist. Häufig ist die Wartezeit für Patienten – zusätzlich zu ihrer Erkrankung – eine große Belastung. Auch Professor Sebastian Bauer, Oberarzt am WTZ und behandelnder Arzt von Michaela Becker, weiß um das Problem: „Natürlich machen sich die Patienten während der Wartezeit große Sorgen, dass der Krebs wieder ausgebrochen ist oder dass ein Tumor weiter wächst. Je früher man einen Rückfall behandelt, umso besser.“ Deshalb hält er die Einführung neuer Technologien, die eine Krankheitsaktivität bereits im Blut entdecken oder eine Resistenz vorhersagen, für einen großen Fortschritt.

Mithilfe der Anschaffung eines innovativen Geräts, das die DNA für Analysen besser vorbereitet, kann ein Tumorwachstum schneller und spezifischer erkannt werden. „Diese neue Methode kann die Genauigkeit von Gen-Analysen deutlich steigern. Damit eröffnen sich neue Wege bei der Diagnose und Therapieüberwachung.“ Die ständige Optimierung der Behandlung von Krebspatienten am WTZ, unter anderem durch neue Technologien und verbesserte Verfahren, ist jedoch nur mit der Unterstützung durch Spenden möglich. Die Unterstützung kann Patienten wie Michaela Becker das Leben mit der Krankheit ein wenig erleichtern.

So hilft Ihr finanzieller Beitrag

Innovative Therapien und Diagnoseverfahren sowie bereits anerkannte Behandlungsmethoden, helfen bei der dauerhaften Genesung vieler Krebspatienten. Im Bereich der Krebsforschung und der Versorgung krebskranker Patienten können wir heute schon viel erreichen. Um auch in der Zukunft weitere innovative Projekte zu ermöglichen, brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung!

Mehr über die Arbeit des Westdeutschen Tumorzentrums erfahren Sie hier: www.wtz-essen.de

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