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5 x 10.000 Euro für vielversprechende NachwuchsforscherInnen

Die Stiftung Universitätsmedizin setzt sich für die Förderung von vielversprechenden Forschungsprojekten ein und möchte insbesondere dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit bieten, Fördermittel für eigene Untersuchungen zu erhalten. Aktuell unterstützt die Stiftung fünf junge Forschende mit jeweils 10.000 Euro für ihre innovativen Projekte:

Herzzentrum Visite UKEssen

So erforscht Dr. med. Freya Dröge die seltene Krankheit „Morbus Osler“ von der das Gefäßbindegewebe insbesondere im Bereich der Schleimhäute, im Magen-Darm-Trakt sowie in Leber, Gehirn und Lunge betroffen ist. Die Krankheit sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße in diesen Bereichen erweitern und reißen können, sodass Patienten ein dauerhaft erhöhtes Blutungsrisiko haben. Der Erkrankung liegt eine krankhaft veränderte Gefäßneubildung zugrunde. Die Krankheit ist bislang unheilbar. Dr. Dröge möchte mit der Unterstützung der Stiftung Medikamente zur Behandlung der Krankheit testen und Faktoren, die die krankhafte Gefäßneubildung beeinflussen, untersuchen. So soll die Therapie von Morbus-Osler-Patienten künftig optimiert werden.

Krebszellen im Bindegewebe des Magen-Darm-Trakts werden häufig von Immunzellen nicht ausreichend erkannt und abgetötet – Dr. med. Johanna Falkenhorst die Gründe dafür herausfinden. Mit den Fördermitteln der Stiftung plant sie, neue Ansatzpunkte für eine Immuntherapie zu identifizieren und in Zellkultur-Modellen zu testen. Die Erkenntnisse aus dieser Forschung sollen anschließend in eine klinische Studie umgesetzt werden.

Chemikalien Labor Kinderklinik

Dr. med. Justa Friebus-Kardash beschäftigt sich mit der Bedeutung eines als „B-cell activating factor“ bekannten Proteins in der Nierentransplantation. Das Protein fördert die Bildung und Reifung von B-Lymphozyten. Diese Zellen bilden einen wichtigen Bestandteil des erworbenen Immunsystems. An insgesamt 450 Probanden möchte Dr. Friebus-Kardash untersuchen, inwieweit sich dieses Protein bei nierentransplantierten Patienten genetisch verändert und inwiefern diese Veränderungen das Auftreten von Abstoßungen und spenderspezifischen Antikörpern sowie das Überleben des Nierentransplantats und die Infektionsanfälligkeit des Patienten nach der Transplantation hat.

Eine Artherosklerose – eine Entzündung der innersten Schicht der Arterien – kann gefährlich sein: Sie kann zu einer Verengung an einzelnen Stellen der Arterien führen, sodass zu wenig sauerstoffreiches Blut zu den Organen gelangt. Dies kann zur sogenannten Schaufensterkrankheit, zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen. Besonders gefährlich ist die Artherosklerose in Verbindung mit einer weiteren entzündlichen Erkrankung, einer Verengung der Aortenklappe, die das sauerstoffreiche Blut aus dem Herzen in den Körper leitet. Sie liegt bei 50 Prozent der Patienten mit Artherosklerose vor. Dr. med. Tobias Radecke möchte neue Therapien entwickeln, die das Immunsystem beeinflussen, um schweren Erkrankungen als Folge einer Artherosklerose vorzubeugen.

Dr. med. Dr. phil. Amin Turki untersucht Muster und Zusammenhänge aus großen Datenmengen, um ein größeres Verständnis von Komplikationen bei Stammzelltransplantationen zu gewinnen und so das Therapieergebnis der betroffenen Patienten zu verbessern. Besonders die Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion (GVHD), die eine besonders starke Immunreaktion darstellt, steht im Fokus seiner Forschung. Im Rahmen des Projektes sollen Verfahren der künstlichen Intelligenz zum Einsatz kommen, die bislang nur von wenigen Arbeitsgruppen verwendet werden.

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