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Innere Medizin
Volkskrankheit Fettleber
Vor rund 20 Jahren litt Elfriede Bongers unter dauerhafter Erschöpfung. Alltägliche Aufgaben wie das Abholen ihrer Kinder aus dem Kindergarten oder das Zubereiten von Mahlzeiten fielen ihr zunehmend schwer. Zunächst wurde sie von ihrem Umfeld nicht ernst genommen. Dann stellte ihr Hausarzt eine Fettleber fest – verbunden mit dem Vorurteil, sie könne Alkohol missbrauchen. Tatsächlich war die Ursache jedoch ein sogenanntes metabolisches Syndrom, bei dem Stoffwechselstörungen gleichzeitig auftreten und unter anderem die Leber, das Herz und den Zuckerstoffwechsel beeinträchtigen können.
Kontinuierliche Betreuung und engmaschige Untersuchungen
In der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie der Universitätsmedizin Essen erhielt sie zunächst eine Ernährungsberatung. Eine Operation war nicht notwendig, doch die regelmäßige Überwachung ist bis heute ein wichtiger Baustein ihrer Therapie: Anfänglich kamen vierteljährliche Kontrolluntersuchungen hinzu, später halbjährliche Termine. In manchen Phasen musste ihr Gesundheitszustand enger beobachtet werden, etwa als ihre Leberwerte plötzlich stark anstiegen und eine Herzerkrankung entdeckt wurde. Dabei profitierte Elfriede Bongers von der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen wie Gastroenterologie, Kardiologie und Endokrinologie.
Diagnostik und Therapie
Um die Schwere ihrer Lebererkrankung zu bestimmen, wurde zunächst eine Leberbiopsie durchgeführt. Damit ließ sich feststellen, ob die Leber lediglich verfettet oder bereits vernarbt war. Heute kommt häufig eine sogenannte Elastografie („Klopfultraschall“) zum Einsatz, bei der ein Impuls an das Lebergewebe gesendet wird und so Rückschlüsse auf Verfettungen oder Verhärtungen möglich sind.

Ganzheitliche Behandlung und Hoffnung auf neue Medikamente
Mittlerweile wird Elfriede Bongers’ Zustand in mehreren Abteilungen der Universitätsmedizin Essen betreut. Neben der Fettleber ist auch ihre Zuckerkrankheit im Blick, und bei Herzproblemen wurde ein Stent eingesetzt. Elfriede Bongers fühlt sich durch diese interdisziplinäre Betreuung gut aufgehoben und erlebt, wie wichtig es ist, dass alle Fachrichtungen an einem Strang ziehen. Sie profitiert zudem von neuesten Forschungserkenntnissen: Aktuell werden Medikamente erprobt, die eine Vernarbung der Leber verlangsamen und möglicherweise sogar zurückbilden können.
Unterstützen Sie die wichtige Arbeit der Klinik für Gastroenterologie und helfen Sie mit, Patientinnen und Patienten wie Elfriede Bongers eine bestmögliche Betreuung und innovative Behandlungsmethoden zu ermöglichen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Betroffene trotz einer schweren Erkrankung neue Hoffnung schöpfen und eine bessere Lebensqualität erfahren können. Jeder Betrag zählt – vielen Dank für Ihre Unterstützung!