Aus einer Wette unter Fußballfreunden ist eine Spende für den guten Zweck geworden: Die Fangruppe „Freunde von RWE“ überreichte 1.625 Euro an die Stiftung Universitätsmedizin. Die Mittel kommen dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) der Universitätsmedizin Essen zugute und unterstützen dort die Nachsorge U&ME kids/Elternberatung „Frühstart“ für Familien mit zu früh geborenen Kindern.
Den Anfang nahm die Aktion beim letzten Heimspiel der Saison. Udo Ernst und Olaf Schade hatten innerhalb ihrer Fangruppe eine Wette auf den Ausgang der Partie geschlossen. Beide waren sich einig, dass der Wetteinsatz im Erfolgsfall gespendet werden sollte. Zwar gewann schließlich ein anderer Teilnehmer, doch auch er unterstützte die Idee einer Spende. Daraufhin sammelten Udo Ernst und weitere teilnehmende Fußballfreunde zusätzlich weitere Beiträge unter den RWE-Fans, sodass insgesamt 1.625 Euro zusammenkamen.
Bei der Suche nach einem geeigneten Spendenzweck fiel die Wahl schnell auf das Sozialpädiatrische Zentrum der Universitätsmedizin Essen. Udo Ernst und Olaf Schade arbeiten beide im Dezernat 04 Bau und Technik des Universitätsklinikums Essen und kennen die Einrichtung, die Ihre Heimat inzwischen im Margot-von-Bonin-Haus hat, seit vielen Jahren.
„Aus einer kleinen Wette ist durch die Unterstützung vieler Fans etwas deutlich Größeres geworden“, sagt Udo Ernst. „Es freut mich, dass wir gemeinsam eine Summe zusammenbringen konnten, die Kindern und ihren Familien direkt zugutekommt.“
Olaf Schade ergänzt: „Wir kennen das Sozialpädiatrische Zentrum und seine wichtige Arbeit sehr gut. Deshalb war für uns schnell klar, dass die Spende dort einen sinnvollen Einsatz findet und Familien in einer besonders herausfordernden Lebenssituation unterstützt.“
Die Spende fließt unter anderem in die U&ME kids/Elternberatung „Frühstart“. Das Angebot begleitet Familien mit frühgeborenen Kindern über den Klinikaufenthalt hinaus und unterstützt sie in den ersten Monaten nach der Entlassung.
„Mit der Elternberatung können wir Eltern von zu früh geborenen Kindern noch drei Monate über den Klinikaufenthalt hinaus betreuen“, erklärt Dr. Britta Hüning, Ärztliche Leitung des Angebots. „Diese zusätzliche Begleitung gibt vielen Familien Sicherheit in einer Zeit, die häufig von großen Herausforderungen und vielen Fragen geprägt ist.“ Prof. Dr. Ursula Felderhoff-Müser, Vorstandsmitglied der Stiftung Universitätsmedizin und Direktorin der Kinderklinik I der Universitätsmedizin Essen, dankte den Spenderinnen und Spendern für ihr Engagement: „Das multiprofessionelle Team der Elternberatung fällt nicht unter die medizinische Grundversorgung. Umso wichtiger sind Spenden wie diese, die helfen, das Angebot dauerhaft aufrechtzuerhalten. Für die Unterstützung der Freunde von RWE danke ich daher sehr herzlich.“