Was wünscht man sich zum 75. Geburtstag? Für Friedrich Galliet war die Antwort klar: etwas, das über den eigenen Alltag hinausgeht. Gemeinsam mit seiner Frau bat er die Gäste seiner Geburtstagsfeier, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen für einen guten Zweck zu spenden. In einer liebevoll gestalteten Spendenbox kamen auf diese Weise 1.000 Euro zusammen.
Das Geld soll Kindern zugutekommen, die sich in einer schweren Phase ihres Lebens befinden – während einer Behandlung im Krankenhaus. In der Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen erhalten sie regelmäßig gern gesehenen Besuch: die Klinikclowns. Sie bringen Abwechslung in den Klinikalltag, gehen individuell auf die Bedürfnisse der jungen Patientinnen und Patienten ein, bringen sie zum Lachen oder schlagen – je nach Situation – auch leisere Töne an.
Auf das besondere Angebot aufmerksam geworden ist das Ehepaar Galliet durch Berichte in den Medien. Schnell war für beide klar, dass sie diese Arbeit unterstützen möchten. Denn die Klinikclowns ergänzen die medizinische Behandlung um etwas, das sich nicht verordnen lässt: Momente der Leichtigkeit und des Trosts.
Überreicht wurde die Spende bei einer symbolischen Scheckübergabe an die Stiftung Universitätsmedizin Essen. Entgegengenommen wurde sie von Nathalie Mazur, Referentin Spenderservice. Bei dieser Gelegenheit lernte das Ehepaar auch die beiden Klinikclowns Möwe und Rumpel persönlich kennen. „Die Klinikclowns sind ein Angebot, das über die medizinische Grundversorgung hinausgeht. Daher ist es auf Spenden angewiesen“, erklärt Nathalie Mazur. „Ich danke dem Ehepaar Galliet sehr Herzlich für die großzügige Unterstützung“