Neubau−Vorhaben
In Essen entsteht die modernste Kinderklinik Europas
Auf rund 10.000 Quadratmetern Baufläche entsteht am Universitätsklinikum Essen ab 2018 die modernste Kinderklinik Europas. Sie wird Spitzenmedizin auf höchstem Niveau für kleine Patienten sowie eine kindgerechte und familienfreundliche Umgebung bieten.
Nach langer, anspruchsvoller Planung geht es 2018 los: Am Universitätsklinikum Essen entsteht die modernste Kinderklinik Europas. Der Neubau wird bis zu 150 kleinen Patienten Platz bieten, alle Disziplinen der Kinderheilkunde und der Kinderchirurgie unter einem Dach vereinen und Spezialisten aller Fachrichtungen eng miteinander vernetzen. Geplant sind auf den rund 10.000 Quadratmetern in einem mehrstöckigen Gebäude insgesamt acht Stationen, drei davon Intensivstationen, ausgestattet mit allem, was ein Zentrum für Kinderheilkunde der Spitzenmedizin ausmacht.
Kinder sollen auch in der Klinik einfach Kind sein
Das Raumkonzept der neuen Kinderklinik wurde über mehrere Jahre entwickelt und enthält die Ideen von Kindern und ihren Eltern, Ärzten, Schwestern, Krankenhausplanern, Architekten und vielen anderen, die ihre Perspektiven, Erfahrungen und Wünsche eingebracht haben. Neben einer sehr guten medizinischen Betreuung und einer kindgerechten Umgebung brauchen kranke Kinder vor allem viel Zuwendung durch die eigene Familie. Aus diesem Grund soll der Neubau der Kinderklinik bessere Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern bieten. So wird es zum Beispiel auf der Kinderintensivstation viel mehr Einzelzimmer mit Zusatzbett geben. Zudem ist ein Aufenthaltsraum für Eltern geplant. Wenn Eltern ihren Kindern nahe sein können entsteht eine Atmosphäre, die die Heilung fördert. Im Neubau soll es auch einen Raum der Stille geben, in dem Patienten und ihre Angehörigen einen Platz für Ruhe und Reflexion finden; angesichts der emotionalen Herausforderungen, die schwere Erkrankungen von Kindern oft mit sich bringen, ist das nicht nur eine sinnvolle Idee, sondern vielmehr eine Notwendigkeit. Außerdem werden mehr Spiel- und Freiflächen für Kinder eingeplant. In einem angenehmen Umfeld sollen Kinder zum Spielen angeregt werden, um sich von ihrer Krankheit und der schwierigen Situation ablenken zu können. Neben Spielzimmern auf jeder Etage wird es einen Spielplatz auf dem Dachgarten und einen barrierefreien Spielplatz im Garten geben. So können die kleinen Patienten auch im Krankenhaus das machen, was ihrer Natur entspricht: einfach Kind sein.
Unterstützung für die kindgerechte Einrichtung der neuen Kinderklinik

Damit die modernste Kinderklinik Europas wie geplant fertiggestellt werden kann, bedarf es in nächster Zeit großer Anstrengungen, um fehlende Gelder aufzubringen. Neben der Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen muss das Klinikum einen beträchtlichen Eigenanteil aufbringen und setzt dabei auf die Unterstützung durch Spender, Sponsoren und Förderer.

Wie eine solche Unterstützung aus der Bevölkerung aussehen kann, haben Essener und Mülheimer Grundschüler mit einem Sponsorenlauf zugunsten des Neubaus der Kinderklinik gezeigt. Aber auch Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uniklinikums brachten bereits ihre Unterstützung für das geplante Bauvorhaben zum Ausdruck. Sie alle spendeten im Rahmen der Wunschbaumaktion der Stiftung Universitätsmedizin in den vergangenen Jahren mehr als 30.000 Euro.

Die Stiftung Universitätsmedizin will die kindgerechte Einrichtung der Kinderklinik mitfördern und setzt dabei auf das Engagement ihrer Unterstützerinnen und Unterstützer – zum Wohl und zur besten Versorgung kranker Kinder und Jugendlicher.

Helfen auch Sie mit und unterstützen Sie den Neubau der Kinderklinik am Universitätsklinikum Essen.




Innovationen in der Kopf-Hals-Chirurgie: Von der Grund- zur Spitzenversorgung
Essen ist im Bereich der HNO-Medizin einer der führenden Standorte Nordrhein-Westfalens. Im Zuge des Neu- und Ausbaus der HNO-Klinik werden nun die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die medizinische Versorgung im Bereich der Behandlung von Kopf-Hals-Erkrankungen weiter positiv entwickeln kann.
Die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ist eine facettenreiche Teildisziplin der Medizin. Sie befasst sich mit Verletzungen, krankhaften Veränderungen sowie Fehlbildungen der Ohren, der oberen und unteren Atemwege, der Mundhöhle, des Kehlkopfes, der Speiseröhre und der Schädelbasis. Moderne Therapiemethoden erlauben dabei eine effektive und gleichzeitig schonende Behandlung der Patientinnen und Patienten.

Das Projekt „Innovations-OP der Zukunft: Kopf-Hals-Chirurgie 2025“

Das Projekt für den Ausbau umfasst vier Bausteine. Vorgesehen ist zunächst eine deutliche Verbesserung der OP-Ausstattung. Die Kopf-Hals-Chirurgie 2025 wird über vier HNO-OP- Säle, drei Augen-OP-Säle sowie ein Orbitazentrum verfügen. Die einzelnen Komponenten des OP-Umfelds von der Vorbereitung über die Planung bis zur Durchführung der chirurgischen Therapie werden vernetzt, automatisiert und digitalisiert. Ein zweiter Teil umfasst die robotergestützte Arbeit: Dabei handelt es sich um ein flexibles Endoskopie-System, das an seiner Spitze mit einer hochauflösenden HD-Kamera ausgestattet ist und so eine sehr gute Visualisierung der jeweiligen Erkrankung ermöglicht. Das flexible System bietet eine Reihe von chirurgischen Vorteilen, unter anderem kann es im oberen Schluck- und Atemweg manövriert und in jeder Position fixiert werden. Die beiden letzten Bausteine basieren auf der Vernetzung verschiedener Ebenen: Zum einen soll eine enge Zusammenarbeit zwischen behandelnden Ärzten und Medizintechnik-Herstellern realisiert werden. Die Erfahrungen, die die Ärzte in der Praxis machen, helfen maßgeblich bei der Optimierung und Erstellung von Therapien. Zum anderen sollen durch die Gründung eines europäischen Schulungszentrums die neuen Therapiemöglichkeiten und Forschungsergebnisse an Mediziner aus ganz Europa weitergegeben werden. Neben der Schulung renommierter Mediziner wird die Sonderausstattung und der Ausbau der HNO-Klinik damit auch die Ausbildung angehender Ärzte verbessern.
Gewährleistung einer exzellenten Patientenversorgung

Krebserkrankungen in Mundhöhle und Rachen sind in Deutschland die siebthäufigste Todesursache (bei Männern mit 3,7 und bei Frauen mit 1,6 Prozent, Stand 2015). Eine frühzeitige Diagnose und eingeleitete Therapie sind daher besonders wichtig. So auch bei Frau Roswitha Schmied, die anfangs zunächst über scheinbar harmlose Schluckbeschwerden klagte. Bald darauf wurde es so schlimm, dass sie keine kleinen Tabletten mehr schlucken konnte. Nach einer Untersuchung stellte sich die Diagnose Kehlkopfkrebs heraus. Eine Operation war zwingend notwendig und der behandelnde Arzt schlug ihr einen Eingriff mit einem flexiblen Endoskopie-System, wie er in Essen zum Einsatz kommt, vor. Frau Schmied stimmte sofort zu: „Wenn die OP damit besser klappt und ich danach weniger Beschwerden habe, ist das prima für mich. Ich bin froh, dass ich dieses Angebot bekomme.“ Die Operation verlief ohne Komplikationen und der Tumor auf dem Kehlkopfdeckel konnte entfernt werden. Durch das Projekt des HNO-Ausbaus profitieren behandelnde Ärzte wie Patienten gleichermaßen.

 

Die hochmodernen Innovationen im Bereich Patientenversorgung, Vernetzung von Forschung und Praxis sowie die Ausstattung professioneller Arbeitsgeräte lebt zu einem großen Teil auch von Spenden. Das vorgestellte Vorhaben im Bereich der Kopf-Hals-Chirurgie geht weit über die Finanzierung durch öffentliche Mittel hinaus. Die Stiftung Universitätsmedizin möchte daher die Umsetzung mitfördern und ist dabei auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen.

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