Aktuelles
10.11.2014
Für den Ernstfall vorbereitet – mit dem neuen Notfall-Ausweis
Der neue Notfall-Ausweis ist ein wichtiger Helfer im Ernstfall. Das Essener Gesundheitsamt, die Feuerwehr Essen, die Ärztekammer Nordrhein Essen, die Kassenärztliche Vereinigung Essen, Essen forscht und heilt, die Medizinische Gesellschaft Essen und die Stiftung Universitätsmedizin haben ihn gemeinsam veröffentlicht.
Auch wenn man es gerne verdrängt: Ein Notfall kann fast immer eintreten. Allein in Essen rückte im vergangenen Jahr über 55.000 Mal ein Rettungswagen aus.

Kommt er zum Einsatz, zählt jede Minute – ob im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder in der Schule. Können die Verunglückten selbst keine Auskunft über Vorerkrankungen, Allergien oder Medikamentenunverträglichkeiten geben und ist kein Notfall-Kontakt bekannt, geht wertvolle Zeit verloren.

Damit das nicht mehr passiert, haben das Essener Gesundheitsamt, die Feuerwehr Essen, die Ärztekammer Nordrhein Essen, die Kassenärztliche Vereinigung Essen, Essen forscht und heilt, die Medizinische Gesellschaft Essen und die Stiftung Universitätsmedizin Essen gemeinsam einen Notfall-Ausweis veröffentlicht, der alle wichtigen Informationen im handlichen Taschenformat bündelt.  Zu den Unterstützern und ersten Trägern des Ausweises gehört auch Essenes Oberbürgermeister Reinhard Paß.

Die ersten 10.000 Exemplare sind kostenlos an einer der folgenden Stellen abholbar:
Und natürlich bei der Stiftung Universitätsmedizin per Telefon oder E-Mail:
Telefon: 0201/723-4699
E-Mail: info@universitaetsmedizin.de

Durch die Kooperation der vielen Partner können alle Essener, die den Notfall-Ausweis tragen, sicher sein, dass die Einsatzkräfte das Dokument kennen und im Ernstfall darauf zurückgreifen. Die Anregung für den neuen Notfall-Ausweis gab die 88-jährige Elisabeth Schubert aus Essen. Denn ihr alter Ausweis war bereits 30 Jahre alt und kaum noch lesbar!

Das Tragen eines Notfall-Ausweis ist für jeden sinnvoll - unabhängig vom Alter: Junge Menschen verunglücken besonders häufig im Straßenverkehr. Zwischen 30 und 50 ist man eher beim Sport oder in der Freizeit gefährdet. Und ältere Menschen erleiden vergleichsweise oft Herzinfarkte und sind Schlaganfall-gefährdet. In allen Fällen gibt es ein hohes Risiko, nicht mehr ansprechbar zu sein. Englische Übersetzungen aller im Ausweis enthaltenen Informationen machen ihn auch zu einem wichtigen Begleiter auf Auslandsreisen.

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