Guter Schlaf ist wichtig für Wohlbefinden und Gesundheit. Oft können schon kleine Veränderungen helfen, erklärt Prof. Dr. Christoph Schöbel, Leiter des Zentrums für Schlaf- und Telemedizin der Universitätsmedizin Essen: ein ruhiges, dunkles und eher kühles Schlafzimmer, regelmäßige Schlafzeiten sowie der Verzicht auf größere Mahlzeiten und digitale Medien kurz vor dem Zubettgehen. Auch Kaffee, Nikotin und Alkohol können die Schlafqualität beeinträchtigen.
Wer über längere Zeit schlecht schläft oder sich trotz ausreichender Schlafdauer tagsüber dauerhaft unausgeruht fühlt, sollte mögliche Ursachen ärztlich abklären lassen. Denn beispielsweise auch eine Schlafapnoe kann einen erholsamen Schlaf verhindern.
Digitale Unterstützung kann dabei helfen, den eigenen Schlaf besser kennenzulernen: „Dein Schlaf by SleepScore“ ist ein zertifizierter digitaler Präventionskurs, der Schlafdaten und ein Schlaftagebuch nutzt, um individuelle Empfehlungen zu geben. Eine Studie unter Leitung von Prof. Schöbel an der Ruhrlandklinik zeigte eine Verbesserung der subjektiven Schlafqualität. Die Kosten Werden von gesetzlichen Krankenkassen anteilig oder vollständig übernommen.
Die wichtigste Botschaft: Guter Schlaf muss nicht perfekt sein. Es lohnt sich, den eigenen Schlaf genauer kennenzulernen und Schritt für Schritt herauszufinden, was dabei hilft, morgens erholter aufzuwachen.