Wir beantworten Ihre Fragen gerne:

Jetzt spenden

„Willkommen zurück“: Stiftung stärkt Mütter in der Forschung

Essen, August 2020–  Wissenschaftlerinnen fördern, die nach ihrer Elternzeit die Forschung mit eigenen Ideen vorantreiben – das ist das Ziel des Programms „Willkommen zurück“, das die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat. Vom 1. Juli bis zum 1. September können sich nun erneut Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen der Fakultät für eine Förderung in Höhe von 40.000 Euro bewerben. Die Stiftung Universitätsmedizin unterstützt das Programm und fördert eine der Teilnehmerinnen.

Wissenschaftlerinnen fördern, die nach ihrer Elternzeit die Forschung mit eigenen Ideen vorantreiben – das ist das Ziel des Programms „Willkommen zurück“.
Foto: Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel (vorne), Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin und Prof. Dr. Stefanie Flohé (mi.), Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät der UDE mit Teilnehmerinnen des Programms.

Die Förderung von Frauen in der Forschung wird an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen großgeschrieben: Das Förderprogramm „Willkommen zurück“ ist eines von mehreren Programmen, mit denen die Fakultät Frauen beim Wiedereinstieg in die  wissenschaftliche Karriere unterstützt. Es richtet sich gezielt an Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen mit abgeschlossener Promotion, die vor ihrer Elternzeit mindestens ein Jahr an der Universitätsmedizin Essen gearbeitet haben und deren Elternzeit nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Sie können eigene Forschungsvorhaben einreichen, die mit einer Summe von 40.000 Euro pro Teilnehmerin gefördert werden. Übergreifendes Ziel des Programms ist es, die Teilnehmerinnen auf dem Weg zu ihrer Habilitation zu unterstützen. „Im letzten Jahr konnten wir so fünf Forscherinnen bei vielversprechenden Projekten unter die Arme greifen. Die Qualität der eingereichten Projekte zeigt das große Potenzial der Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen an der Medizinischen Fakultät der UDE. Dieses Potenzial möchten wir erkennen und entwickeln – daher freuen wir uns, nun eine zweite Förderrunde ausschreiben zu können“, erläutert Prof. Dr. Stefanie Flohé, Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät der UDE. Ihre Vorgängerin Prof. Dr. Anke Hinney hatte das Programm im Jahr 2019 im Rahmen der Förderung „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulmedizin in Nordrhein-Westfalen (FF-Med)“ des Landes NRW entwickelt.

Auch die Stiftung Universitätsmedizin ist in der zweiten Runde wieder mit dabei und übernimmt mit einer Summe in Höhe von 40.000 Euro die Förderung für eine Teilnehmerin. Damit setzt die Stiftung ein starkes Signal für die Chancengleichheit in der Forschung. „Hierzulande sind Frauen in der Forschung unterrepräsentiert – dabei bringen Universitäten hochqualifizierte Absolventinnen hervor. Wir sind dankbar, dass die Medizinische Fakultät ein innovatives Programm zur Chancengleichheit entwickelt hat und freuen uns, eine Teilnehmerin fördern zu können“, erläutert Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin.   

Nähere Informationen:

Dr. Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Tel.: 0201 / 723-4699

jorit.ness@uk-essen.de

Newsletter

Erfahren Sie von aktuellen Förderprojekten und melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.