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Unterstützung im Gesundheitswesen – auch in Krisenzeiten: Wer spendet für Medizin und warum?

Die Corona-Pandemie zeigt: Eine Unterstützung für das Gesundheitswesen ist wichtiger denn je. Erste bundesweite Studie zum Spenderverhalten im Bereich der Universitätsmedizin ab sofort erhältlich.

Essen, 27.03.2020 – Ein stabiles Gesundheitswesen ist in Krisenzeiten überlebenswichtig. Gut ausgestattete Krankenhäuser, ausreichende Personalressourcen und agile Strukturen, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit erlauben, sind unerlässlich, um solchen Ausnahmesituationen bestmöglich zu begegnen und die negativen gesundheitlichen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Spenden für das Gesundheitswesen können und sollen nicht die medizinische Grundversorgung abdecken, aber sie erhalten in Krisenzeiten eine zusätzliche Bedeutung.  

Bundesweite Studie zum Spenderverhalten: „Wer spendet für Medizin und warum?“

Eine neue bundesweite Studie, herausgegeben von der Stiftung Universitätsmedizin Essen, hat erstmals detailliert das Spenderverhalten im Bereich der Universitätsmedizin untersucht und eine Frage aufgegriffen, die angesichts der Corona-Pandemie aktueller nicht sein könnte: Wer spendet für Medizin und warum? Und welche Bedeutung können Spenden im Gesundheitswesen jetzt und in Zukunft einnehmen? Die wirtschaftliche Lage in vielen deutschen Krankenhäusern spitzt sich zu: Die öffentlichen Mittel reichen nicht aus, um alle Projekte zu finanzieren, die für eine bestmögliche Forschung, Krankenversorgung und Lehre notwendig wären. Gleichzeitig zeigt die Corona-Pandemie, wie sehr wir das Gesundheitswesen als stabilen Pfeiler unserer Infrastruktur benötigen. Spenden können nicht das einzige Mittel sein, um zusätzliche Finanzierungsquellen zu erschließen, aber sie können einen maßgeblichen Beitrag leisten. Somit war es an der Zeit, nach den Motiven, der Herkunft und den soziodemografischen Merkmalen von Privatpersonen zu fragen, die Medizin fördern. Denn nur wer seine Spender kennt, kann nachhaltig und langfristig erfolgreich im Fundraising sein – auch in Krisenzeiten.

Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin Essen und Koordinator der Studie, erläutert: „Wir machen aktuell die Erfahrung, dass es gerade in Krisenzeiten wichtig ist, die eigenen Spender und ihre Interessen und Motivationen nicht zu vergessen, sondern sie weiterhin in die Arbeit zu involvieren. Denn häufig wird der Wunsch laut, Soforthilfe leisten zu wollen, Solidarität zu zeigen und Zusammenhalt zu demonstrieren. Denn die Corona-Pandemie zeigt: Gemeinsames Engagement für eine Stärkung des Gesundheitswesens ist überlebenswichtig – jetzt und in Zukunft.“  

Die nun erschienene Studie kann dabei unterstützen, das eigene Fundraising zu stärken. Es werden praxisnahe Handlungsempfehlungen beschrieben, die Einrichtungen im Gesundheitswesen befähigen, ihre Positionierung für das Fundraising zu entwickeln oder neu auszurichten und auf diese Weise auch in Krisenzeiten gut gerüstet zu sein.

Titel: Wer spendet für Medizin und warum?

Hrsg.: Stiftung Universitätsmedizin Essen

Studienpartner: Deutscher Fundraising Verband, Verband der Universitätsklinika Deutschlands, Van Acken Fundraising GmbH

Preis: 19,90 Euro
ISBN: 978-3-00-064447-4
Ab sofort erhältlich unter www.dfrv.de, www.amazon.de oder hier.

Nähere Informationen:

Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Tel.: 0201 / 723-4699

jorit.ness@uk-essen.de

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