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Anonymes Beratungsangebot für Menschen in systemrelevanten Berufen

Essen, 06.05.2020 – Ob im Supermarkt, in Krankenhäusern und Pflegeheimen oder im Warenverkehr: Menschen in sogenannten systemrelevanten Berufen stehen gerade jetzt in der Corona-Krise besonders häufig unter Stress. Um diesen Belastungen entgegen zu wirken, haben das Duisburger ISI – Institut für soziale Innovationen e.V. und die AG Prävention und Gesundheitsförderung am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) des Universitätsklinikums Essen ein niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot entwickelt. Die Stiftung Universitätsmedizin fördert das Projekt im Rahmen ihrer bundesweiten Initiative „Spenden für Corona“.

Die Corona-Krise belastet uns alle. Zur Angst vor einer Ansteckung kommt oft auch beruflicher Stress hinzu – besonders für Personen in den systemrelevanten Berufen, etwa im Gesundheitswesen, in der Abfallentsorgung oder im Lebensmittelhandel. „Wir beobachten, dass die Belastung in diesen Berufen durch die Pandemie stark gestiegen ist, was das Risiko für psychische Erkrankungen erhöht. Mit der telefonischen Beratung, die wir nun anbieten können, möchten wir diesem Risiko entgegenwirken“, erklärt Dr. rer. medic. Claudia Pieper, Leiterin der Arbeitsgruppe Prävention und Gesundheitsförderung am Essener Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Ab sofort können sich Beschäftigte in systemrelevanten Berufen, die eine Beratung wünschen, sich „ Luft machen“ möchten oder überlastet fühlen, montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung an die Nummer 0203/39348189 wenden. Die Kontaktaufnahme per Mail an beratung@soziale-innovationen.de ist ebenfalls möglich. Das Angebot ist anonym und kostenfrei, es fallen lediglich die regulären Telefongebühren an.

Das Angebot der Beratung, Stärkung und Unterstützung in der Corona-Krise ist in ein Forschungsprojekt integriert, das von der Stiftung Universitätsmedizin im Rahmen der bundesweiten Initiative „Spenden für Corona“ gefördert wird. Mit der Initiative unterstützt die Stiftung noch mehrere weitere Forschungsprojekte, die zur Erforschung des Virus, zur Suche nach Therapiemöglichkeiten für COVID-19-Patienten sowie zum Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie auf die menschliche Psyche beitragen. Darüber hinaus schafft die Initiative „Spenden für Corona“ Angebote, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen und setzt sich dafür ein, dass Studierende der Medizin auch in diesen schwierigen Zeiten bestmöglich gefördert werden.

„Wir bedanken uns bei allen Beschäftigten in systemrelevanten Berufen für ihren Einsatz in diesen schwierigen Zeiten und freuen uns, dass wir ein solches Angebot im Rahmen unserer Initiative „Spenden für Corona“ fördern können“, erläutert Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin.

Weitere Informationen unter: www.spenden-fuer-corona.de

Nähere Informationen:

Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Tel.: 0201 / 723-4699

jorit.ness@uk-essen.de

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