Wir beantworten Ihre Fragen gerne:

Jetzt spenden

Stiftung fördert E-Rikscha für den Transport von bestrahlten Krebspatienten

Essen, 26.05.2020 – Spenden bewegen: Patientinnen und Patienten, die für ihre Krebsbehandlung in der Klinik für Nuklearmedizin bestrahlt worden sind, werden ab sofort in einer Elektro-Rikscha über das Gelände des Universitätsklinikums gefahren. Die Stiftung ermöglicht das Angebot durch eine Förderung von 10.000 Euro.


V. l. n. r.: Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin; Prof. Dr. Ken Herrmann, Direktor der Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Essen

Zur besseren Patientenversorgung wurde im Sommer 2019 Deutschlands erstes digitales PET/CT von den Siemens Healthineers im Westdeutschen Protonentherapiezentrum (WPE) in Betrieb genommen. Diese hochmoderne Technologie ermöglicht die molekulare Bildgebung von Tumoren vor, unter und nach Behandlung, so dass die Wirksamkeit der Medikation festgestellt, und anhand eines aktuellen und detaillierten Abbildes des Tumors der Therapieverlauf stetig angepasst und optimiert werden kann. Um die räumliche Distanz zwischen den Kliniken, in denen die Patienten behandelt werden, und dem Standort des für die PET/CT verfügbaren Gerätes auf dem großen Gelände der Universitätsklinik zu überbrücken, stellt die Stiftung Universitätsmedizin eine Elektro-Rikscha zur Verfügung.

Kräftig in die Pedale getreten werden muss dabei aber nicht: Dank des Elektromotors ist auch das starke Gefälle des Hohlweges in Essen am Uniklinikum problemlos zu meistern. Hier wird zukünftig die Hauptverkehrsstrecke des auffälligen Fahrrads verlaufen: Mitarbeitende der Klinik für Nuklearmedizin bringen die Patientinnen und Patienten für deren Diagnostik zum WPE (Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen) und wieder zurück. Prof. Dr. Ken Herrmann, Direktor der Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Essen, erklärt die Notwendigkeit dieser innovativen Transportmöglichkeit: „Da die Patientinnen und Patienten teilweise durch die Radioaktivität der in der molekularen Bildgebung verabreichten Medikation „nachstrahlen“ können, kommt die Nuklearmedizin gemeinsam mit der Stiftung der Strahlenschutzverordnung nach und stellt sicher, dass strahlende Patientinnen und Patienten durch strahlenschutzunterrichtetes Personal transportiert werden.“ Darüber hinaus steht das Fahrzeug ebenfalls zur Verfügung, um bestimmten Patienten Ausflüge in den nahegelegenen Park, die Essener Gruga, über eine vorhandene Sonderzufahrt zu ermöglichen.
In dem Korb der Rikscha können zwei Patienten Platz nehmen. Dank des Dachs, den vor Wind schützenden Wänden und wärmenden Decken ist die Fahrt auf der bequemen Bank auch bei schlechterer Witterung möglich.

Die Stiftung Universitätsmedizin stellt die Mittel für das E-Fahrrad in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung und übernimmt zusätzlich die Kosten für alle notwendigen Versicherungen der Rikscha. Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin, hebt hervor, wie sinnvoll die Spenden an die Stiftung eingesetzt werden: „Dass Spenden im wahrsten Sinne des Wortes etwas bewegen, zeigt uns zum Beispiel dieses Fahrrad. Dank einer großzügigen Spende eines Unterstützers ist der sichere Transport der Patienten nun möglich. Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses Engagement.“

Nähere Informationen:

Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Tel.: 0201 / 723-4699

jorit.ness@uk-essen.de

Newsletter

Erfahren Sie von aktuellen Förderprojekten und melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.