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Sozialer Isolation von Krankenhauspatienten begegnen: Smartphones und kostenlose WLAN- und Telefonnutzung für Patienten

Besuchsverbot in deutschen Krankenhäusern – Patienten werden isoliert.  Stiftung Universitätsmedizin bietet Soforthilfe

Essen, 18.03.2020 – Die Stiftung Universitätsmedizin stellt 10.000 Euro Soforthilfe bereit, um bundesweit mobile Endgeräte für Patienten in Krankenhäusern anzuschaffen. Außerdem ruft sie dazu auf, das WLAN und Patiententelefone am Bett in Krankenhäusern kostenlos freizuschalten. Die Maßnahmen sollen dabei helfen, sozialen Kontakt trotz Besuchsverbot über Telefonie, Videotelefonie und digitale Medien aufrechtzuerhalten.

Durch die Soforthilfe können Patienten trotz Besuchsverbot den Kontakt zu Verwandten und Freunden aufrechterhalten. Foto: Mirko Raatz/Stiftung Universitätsmedizin Essen

Krankenhauspatientinnen und -patienten sind durch die verschärften Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus momentan isoliert und dürfen keinen Besuch empfangen. Dies betrifft unabhängig von einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 sehr viele Menschen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern bundesweit. Umso wichtiger sind digitale Möglichkeiten, die dabei helfen, soziale Isolation zu verhindern. Doch nicht alle Patientinnen und Patienten besitzen ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop oder haben mobile Endgeräte im Krankenhaus dabei, um per Videotelefonie und Chat mit Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Auch eine stabile Internetverbindung als Voraussetzung dafür ist nicht immer vorhanden. Die Stiftung Universitätsmedizin stellt deshalb 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung, damit Patienten, die keine eigenen Geräte bei sich haben, Smartphones nutzen können. Sie ruft außerdem alle WLAN-Anbieter in Krankenhäusern dazu auf, diese, während die Besuchsverbote gelten, für die kostenlose Nutzung durch die Patienten freizuschalten. Auch Patiententelefone am Krankenbett sollten kostenlos verwendet werden dürfen. Am Universitätsklinikum Essen kann das WLAN nun bereits kostenlos genutzt werden.

„Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, emotionale Unterstützung bei nahestehenden Menschen zu finden – durch die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist dies aktuell massiv erschwert. Als Stiftung möchten wir durch die schnelle Hilfe einen Beitrag leisten, die Situation für kranke und schwerstkranke Menschen erträglicher zu machen“, erläutert Professor Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin.

Weitere Informationen unter:www.spenden-für-corona.de

Nähere Informationen:

Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Tel.: 0201 / 723-4699

jorit.ness@uk-essen.de

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