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Westdeutsches Herz- und Gefäßzentrum: Innovative Forschung

Am Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum Essen (WHGZ) der Universitätsmedizin Essen werden Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems erforscht, diagnostiziert und therapiert. Die Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen ist seit vielen Jahren ein wissenschaftlicher und klinischer Schwerpunkt des Universitätsklinikums Essen. Einzigartig am WHGZ ist, dass dort nicht nur die Kliniken für Kardiologie und Angiologie, Neurologie, Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie und die Abteilungen für pädiatrische Kardiologie und Gefäßchirurgie, sondern auch die wissenschaftlichen Institute für Pathophysiologie, Pharmakologie und Mechanismen kardiovaskulärer Erkrankungen zusammengefasst sind. Damit werden nicht nur die diagnostischen und therapeutischen Prozesse im Interesse des Patienten klinikübergreifend zukunftsweisender strukturiert, sondern auch translationale Innovationen schneller zum Nutzen des Patienten umgesetzt.

Die Stiftung Universitätsmedizin fördert Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Herz- und Gefäßerkrankungen, um auch langfristig eine bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten bieten zu können. 

LIVE-SMART Studie: Lifestyle InterVEntions using SMART technologies

So wird beispielsweise durch die LIVE-SMART Studie untersucht, inwiefern die Gewohnheiten von Rauchen durch den Einsatz einer App beeinflusst werden können. Dafür wird an den drei für die Klinik für Kardiologie und Angiologie auf dem Gelände des Universitätsklinikums installierten Raucherpunkten der Eintritt der ausgewählten Patientinnen und Patienten in den jeweiligen Radius von ca. 1 m automatisch registriert. Hierdurch erfolgt eine objektivierbare Zählung der gerauchten Zigaretten, die unabhängig vom Nutzer ist. Darüber hinaus wird die Annäherung an den Raucherpunkt mit einer speziell zu diesem Zweck konzipierten Smartphone-App gekoppelt, die sofort Feedback gibt. Dadurch soll eine Reduktion der gerauchten Zigaretten erreicht werden. Übergeordnetes Ziel ist es, bei Patientinnen und Patienten die zugleich Raucher sind, im Rahmen eines stationären Krankenhausaufenthaltes in der Klinik für Kardiologie und Angiologie das Rauchverhalten zu analysieren und Möglichkeiten der Smartphone-App basierten Einflussnahme zu überprüfen.

Track-PAD-Studie: Per App der Schaufensterkrankheit auf den Fersen

Ein anderes Beispiel ist die Track-PAD Studie: Das zuständige Team untersucht, wie es möglich ist, Patientinnen und Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK, engl. PAD) zum strukturierten Gehtraining zu motivieren. Dafür werden Patienten mit mittels Smartphone-basierter App hinsichtlich ihrer täglichen Schrittzahl getrackt und Änderungen über den Zeitverlauf erfasst. Hieraus sollen Strategien zur Motivationsförderung zur Durchführung von Gehtraining abgeleitet werden.

Denn strukturiertes Gehtraining ist essentiell bei pAVK-Patienten, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Allerdings üben Patienten das Training nur selten kontinuierlich aus. Die Gründe dafür liegen zum einen in der fehlenden Motivation, dieses Gehtraining über einen längeren Zeitraum durchzuführen, und zum zweiten in der strukturellen Unterversorgung der Patienten, denen Anlaufstellen fehlen. Die Track-PAD Studie soll mit dem passgenauen und zielgerichteten Einsatz einer App zur Erfassung von Gehtraining ein ergänzendes Tool für die angiologische Versorgung in einer klinischen Studie auf Wirksamkeit überprüfen. Ziel ist es mittels Smartphone-basierter App die schmerzfreie Gehstrecke von pAVK-Patienten und somit auch die Lebensqualität dieser Patienten zu steigern.

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Spendenzweck: Westdeutsches Herz- und Gefäßzentrum

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