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01.09.2016
Nationalmannschafts-Tore sorgen für Rekordergebnis bei „Ein Tor – ein Lächeln“
Über 200 Unternehmen und Privatpersonen beteiligten sich an EM-Spendenaktion der Stiftung Universitätsmedizin Essen


Essen, 01.09.2016 – Bei der Europameisterschaft erreichte die deutsche Nationalmannschaft das Halbfinale – in den Herzen der kleinen und großen Patienten des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) steht sie aber ganz oben auf dem Treppchen. Schließlich waren die 13 Tore, die Mats Hummels und Co. in den Spielen und in Elfmeterschießen erzielt hatten, der Grund für über 72.500 Euro, die jetzt für die Klinikclowns und die Erweiterung der HNO-Klinik zur Verfügung stehen. Denn anlässlich der EM hatten die Stiftung Universitätsmedizin Essen und das UK Essen wieder die Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“ ins Leben gerufen, um Spenden zu sammeln. Bei einem Pressetermin überreichte nun Marcel Schmelzer, zurzeit Kapitän der Bundesligamannschaft von Borussia Dortmund (BVB), die symbolischen Zahlen mit der Gesamtsumme an Prof. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor des UK Essen, Thorsten Kaatze, Kaufmännischer Direktor des UK Essen und Vorstand der Stiftung Universitätsmedizin, und Prof. Dirk Reinhardt, Direktor der Klinik für Kinderheilkunde III, die diese im Namen der Stiftung Universitätsmedizin Essen entgegennahmen.
„Fußball bewegt die Region, sei es auf Nationalmannschafts-, Bundes- oder Regionalligaebene. Er setzt Energie frei und kann viel bewirken. Zum Beispiel dazu beitragen, kranken Menschen neue Hoffnung zu geben. Denn über 200 Unternehmen und Privatpersonen haben sich im Vorfeld der EM dazu bereit erklärt, 50, 100 oder 200 Euro pro Tor der Nationalmannschaft zugunsten der Stiftung Universitätsmedizin zu spenden und so wichtige Projekte zu unterstützen, die durch die Krankenkassen nicht finanziert werden können. Dafür sind wir sehr dankbar, helfen sie uns doch dabei, unser Credo ‚Spitzenmedizin und Menschlichkeit‘ weiter mit aller Kraft verfolgen zu können“, bedankte sich Prof. Jochen A. Werner bei allen Unterstützern von „Ein Tor – ein Lächeln“. Die Gesamtsumme von über 72.500 Euro soll nun zwei Projekten zugutekommen: Einerseits den Klinikclowns, die kranke Kinder vom eintönigen und oft anstrengenden Klinikalltag ablenken. Andererseits soll die Erweiterung der HNO-Klinik unterstützt und z. B. ein moderner Operationsroboter angeschafft werden.

Marcel Schmelzer, zurzeit Kapitän der Bundesligamannschaft des BVB, freute sich, dass bei der Neuauflage der Aktion noch einmal deutlich mehr Geld zusammenkam, als beim ersten Mal: „Obwohl es dieses Mal ‚nur‘ die EM war, sind fast 20.000 Euro mehr zusammengekommen. Ein tolles Ergebnis, von dem zukünftig viele jüngere und ältere Patienten profitieren. Meinen Glückwunsch an die Beteiligten und ein großes Dankeschön an die vielen Spenderinnen und Spender – das ist eine Super-Sache!“, so der Fußball-Profi anlässlich der Bekanntgabe der Gesamtsumme auf dem Gelände des UK Essen an der Hufelandstraße.

Grund zur Freude haben auch mehrere Unterstützer der Aktion: „Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir als ‚Dankeschön‘ erneut Preise mit Fußballbezug verlost – diesmal über 50 Stück, darunter das Trikot der deutschen Nationalmannschaft der WM 2014 mit Original-Unterschriften der Weltmeister. Die Gewinner benachrichtigen wir in den kommenden Tagen per Post“, erläutert Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin Essen.

Nach der erfolgreichen zweiten Auflage steht für Thorsten Kaatze, Kaufmännischer Direktor des UK Essen und Vorstand der Stiftung Universitätsmedizin, bereits jetzt fest, dass es zur WM 2018 in Russland „Ein Tor – ein Lächeln“ erneut geben wird. „‚Aller guten Dinge sind drei‘ – das gilt auch für ‚Ein Tor – ein Lächeln‘. Daher bin ich schon heute gespannt, ob es uns in zwei Jahren gelingen wird, wieder so viele Menschen zum Mitmachen zu animieren und das tolle Spendenergebnis weiter zu steigern. Daher wünsche ich der deutschen Nationalmannschaft schon heute eine erfolgreiche WM 2018 und hoffe auf einen großen Torhunger. Die Daumen drücken werden sicher auch unsere Partner von der Medizinischen Akademie im russischen Nischni Nowgorod, mit denen wir seit Jahren eng kooperieren“, so Thorsten Kaatze abschließend.

Hintergrundinformationen zur Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“:

Nach der erfolgreichen Premiere bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 hatten die Stiftung Universitätsmedizin Essen und das UK Essen anlässlich der Europameisterschaft 2016 in Frankreich erneut die Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“ ins Leben gerufen. Das gemeinsame Ziel war, in der Region ansässige Unternehmen, Vereine und Privatpersonen zu motivieren, pro Tor der deutschen Nationalmannschaft Geld für das Projekt Klinikclowns der Kinderklinik und eine notwendige Erweiterung der HNO-Klinik zu spenden – 100, 250 oder 500 Euro bei Unternehmen bzw. 2, 9 oder 25 Euro bei Privatpersonen. Insgesamt sind über 200 private und institutionelle Förderer dem Aufruf gefolgt und haben so zum Erfolg der Aktion beigetragen. Mit dem jetzt gesammelten Geld sollen zwei Vorhaben bzw. Projekte gefördert werden: Die Klinikclowns und die Erweiterung der HNO-Klinik.

Kinder, die wegen einer schweren Erkrankung für einen längeren Zeitraum ins Krankenhaus müssen, leiden meist sehr darunter, von ihrer Familie, ihren Freunden und ihrer gewohnten Umgebung getrennt zu sein. Oft fällt es den kleinen Patienten nicht leicht, ihren Lebensmut beizubehalten – umso wichtiger ist es, sie im Klinikalltag von ihrer schweren Situation abzulenken. Deshalb besuchen seit über zehn Jahren regelmäßig Klinikclowns die Essener Kinderklinik. Mit großem Erfolg: Viele Kinder freuen sich Tage im Voraus auf die Visiten dieser „Spezialisten“. Doch um weitere Kinder im Rahmen des Förderprojekts betreuen zu können, werden dringend Spenden benötigt, da es aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht durch die Krankenkassen finanziert wird.

Als die kleine Anna zur Welt kam, konnte sie nicht hören. Doch es gab Hoffnung. Heute ist sie vier Jahre alt und kann hören. Dass Anna ihre Umwelt mit all ihren Sinnen wahrnehmen kann, ist der modernen HNO-Medizin zu verdanken. Am UK Essen erhielt Anna eine Hörprothese, ein sogenanntes Cochlea-Implantat. In den kommenden Jahren soll die HNO-Klinik erweitert und mit einem Innovations-OP der Zukunft ausgestattet werden, in dem Mediziner aus aller Welt gemeinsam heilen, lernen und forschen. Schon in diesem Jahr soll ein vollkommen neu entwickelter OP-Roboter angeschafft werden. Mithilfe seiner Hilfe können die Ärztinnen und Ärzte dann bisher schwer zugängliche Tumoren gut entfernt und den kleinen Patienten neue Hoffnung geben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 0201/723-4699 oder www.universitaetsmedizin.de.

Pressekontakt:
Oliver Kirch
Leiter Stabsstelle Marketing und Kommunikation
Tel.: 0201/723-3564
oliver.kirch@uk-essen.de
www.uk-essen.de 
    
Nähere Informationen:
Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Tel.: 0201/723-4699
jorit.ness@uk-essen.de
www.universitaetsmedizin.de

Über die Essener Universitätsmedizin

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Stiftung Universitätsmedizin Essen

Gemeinsam Gesundheit fördern – über die medizinische Grundversorgung hinaus: Unter diesem Leitgedanken unterstützt die Stiftung Universitätsmedizin Essen Forschung, Lehre und Krankenversorgung am Universitätsklinikum Essen und darüber hinaus. Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke und ist zur Finanzierung ihrer Arbeit auf Spenden angewiesen, die sie in Projekte im öffentlichen Gesundheitswesen einbringt.
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