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24.04.2014
Rechtzeitige Vorsorge mit Patientenverfügung und Testament
90-minütige Veranstaltung der „Stiftung Universitätsmedizin Essen“ am 15. Mai 2014 um 14.00 Uhr im Audimax des Universitätsklinikums bietet komprimiertes Fachwissen – Anmeldung noch bis zum 30. April möglich.
Essen, 24.04.2014 – Was passiert, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr entscheiden kann? Was ist bei der Gestaltung eines Testaments zu beachten? Wichtige Fragen, die sich dennoch niemand gerne stellt: Beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer waren Ende 2013 gerade einmal 2,3 Mio. Menschen registriert, davon 320.000 mit einer Patientenverfügung. Zudem haben nur rund 25 Prozent der Deutschen ein Testament. Kaum vorzustellen, denn beides schafft in schwierigen Phasen Klarheit und unterstützt die Angehörigen. Doch formale Unklarheiten halten viele Deutsche vom Erstellen einer Patientenverfügung oder eines Testaments ab. Hier setzt eine Veranstaltung der „Stiftung Universitätsmedizin Essen“ an, die am 15. Mai 2014 ab 14.00 Uhr im Audimax des Universitätsklinikum Essen (UK Essen) mit mehreren Fachvorträgen ausgewiesener Experten Orientierung für die eigene Vorsorge- und Nachlassplanung bietet. Bis zum 30. April ist die Anmeldung noch möglich.
„In der heutigen Zeit schließen wir den Tod aus unserer alltäglichen Wahrnehmung weitestgehend aus. Und doch ist er fester Bestandteil unseres Lebens. Daher sollte jeder Mensch so früh wie möglich für die Lebensphasen vorsorgen, in denen er nicht mehr selbst entscheiden kann“, erklärt Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Ärztlicher Direktor des UK Essen. Vor diesem Hintergrund begrüßt er die Initiative der „Stiftung Universitätsmedizin Essen“, eine solche Veranstaltung anzubieten.

Interessierte Essener Bürgerinnen und Bürgern erhalten unter anderem durch Vorträge zu den Themen „Die Patientenverfügung“ sowie „Gestaltungsmöglichkeiten bei der Übertragung von Vermögen auf die nächste(n) Generation(en)“ nützliches Expertenwissen zur Verfügung gestellt, um zielführende Überlegungen zur eigenen Vorsorge anstellen zu können: „Neben Prof. Nagel konnten wir Rechtsanwalt Dr. Thomas Franke von der NATIONAL-BANK Vermögenstreuhand GmbH für unsere Veranstaltung gewinnen. In ihren Vorträgen referieren sie zum Beispiel darüber, wo eine Patientenverfügung hinterlegt werden sollte, damit sie im Notfall leicht zu finden ist, welche Inhalte darin nicht fehlen dürfen, wie ein Testament formal erstellt werden sollte und welche erb- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind“, führt Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin Essen aus.

Bei der Veranstaltung im Audimax des UK Essen wird es außerdem ausreichend Zeit geben, um sich über individuelle Fragestellungen auszutauschen: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sowohl nach jedem Vortrag Fragen stellen als auch im Anschluss an den offiziellen Teil, für den rund 90 Minuten eingeplant sind, mit den Referenten bei Kaffee und Kuchen über die eigene Situation diskutieren. Auch wenn dies noch kein adäquater Ersatz für eine detaillierte Rechtsberatung ist, bietet der persönliche Austausch sicher eine Vielzahl neuer Denkanstöße und Hilfestellungen, die es leichter machen, sich mit dem schwierigen Thema der Vorsorge vorurteilsfrei auseinanderzusetzen“, erläutert Prof. Jöckel. Das sei wichtig, ergänzt Rechtsanwalt Dr. Thomas Franke, denn: „Nur mit einer Patientenverfügung bzw. einem Testament ist sichergestellt, dass im ‚Ernstfall‘ der eigene Wille zur Umsetzung kommt – sei es bei lebensverlängernden Maßnahmen oder einer harmonischen und zielgerichteten Weitergabe des Vermögens. Fehlt beispielsweise ein Testament, kann die gesetzliche Erbfolge zu unerwünschten Ergebnissen und familiären Streitigkeiten führen.“

Bis zum 30. April 2014 haben interessierte Essenerinnen und Essener noch die Möglichkeit, sich telefonisch unter (0201) 723-4699 anzumelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro, eine Begleitperson sowie Kaffee, Kuchen und Informationsmaterial sind inbegriffen. Die Bezahlung ist vorab per Überweisung mit dem Verwendungszweck „Vorsorgeveranstaltung“ auf das Konto 188 01 44 (IBAN: DE 35 3602 0030 0001 8801 44) bei der NATIONAL-BANK Essen (BLZ 360 200 30) oder bar vor Ort möglich.

Pressekontakt:
Burkhard Büscher
Pressesprecher
Stabsstelle Marketing und Kommunikation
Tel.: 0201/723-2115
burkhard.buescher@uk-essen.de
www.uk-essen.de

Nähere Informationen und Anmeldung:
Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Telefon 0201/723-4699
jorit.ness@uk-essen.de
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