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Taubheit bei Kindern: Auf- und Ausbau der HNO-Klinik für gehörlose und schwerhörige Kinder
Viele Kinder, die in die Hals-Nasen-Ohren-Klinik (HNO) kommen, sind von Geburt an taub oder schwerhörig, andere wurden es durch eine Krankheit wie Masern oder Meningitis – es kann also jedes Kind treffen. Werden die Kinder nicht rechtzeitig behandelt, hat dies gravierende Folgen für die geistige und emotionale Entwicklung. Nicht hören können bedeutet, nicht richtig sprechen zu lernen, vieles nicht zu verstehen, von anderen isoliert zu sein.
Jedes Jahr werden mehrere Tausend Kinder im Universitätsklinikum in Essen behandelt. Sie alle haben ihre ganz persönliche Kranken- und oft auch Leidensgeschichte. Manche der Kinder sind Babys oder noch so klein, dass sie meist gar nicht verstehen, warum sie hier sind. Die kleinen Patienten sind auf allen Stationen in Händen von Spezialisten, die sie optimal medizinisch versorgen. Vielen Kindern kann mit einer Operation und richtiger Therapie gut und schnell geholfen werden – wenn zum Beispiel das Innenohr geschädigt, aber der Hörnerv intakt ist, was bei vielen gehörlosen Kindern der Fall ist. Um die Kleinen möglichst wenig zu belasten, bleiben sie nur kurze Zeit in der HNO-Klinik, werden dann ambulant weiterbehandelt und lernen wieder zu hören, zu sprechen, und am Leben teilzunehmen.
Rund 60.000 € für dringend benötigte medizinische Geräte
Um alle Kinder angemessen versorgen zu können, wird neben erfahrenen HNO-Ärzten vor allem moderne Technik benötigt. Doch medizinische Geräte zur Diagnose und Therapie sind sehr teuer. Die Kosten hierfür übernimmt keine Krankenkasse. Die Stiftung Universitätsmedizin konnte hierbei in der Vergangenheit bereits konkrete Hilfe leisten: Durch wichtige Basisinvestitionen – zum Beispiel für einen Audiologieraum und spezielle Hörtestgeräte im Wert von rund 60.000 € – wurde der Ausbau der HNO-Klinik mit ihrer Spezialabteilung für Kinder weiter vorangetrieben, sodass 2012 die 600. Hörprothese (Cochlea-Implantat) erfolgreich bei einem Kind implantiert werden konnte.
Erfolgreiche Implantation der 600. Hörprothese
Die Stiftung Universitätsmedizin möchte den Auf- und Ausbau der HNO-Klinik weiter mit vorantreiben; so soll es zukünftig neue Therapieräume mit modernster medizinisch-technischer Ausstattung geben, damit den tauben und schwerhörigen Kindern noch besser geholfen werden kann. Die Planungen hierfür sind bereits fortgeschritten, jedoch ist dieses Vorhaben auf finanzielle Unterstützung angewiesen

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