Aktuelles
30.10.2019
Dank an Förderer und Unterstützer der Stiftung Universitätsmedizin
Über 2,5 Millionen für Forschung, Lehre und Krankenversorgung beschlossen
Essen, 30.10.2019 – Die Stiftung Universitätsmedizin Essen hat allein im ersten Halbjahr 2019 zahlreiche Förderprojekte zur Unterstützung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung am Universitätsklinikum Essen und seinen Standorten beschlossen. Insgesamt werden dafür über 2,5 Millionen Euro zugunsten verschiedener Vorhaben bereitgestellt – die bisher höchste Summe, die die Stiftung innerhalb eines solchen Zeitraums beschlossen hat. Dies nimmt die Stiftung zum Anlass, einen besonderen Dank an ihre Unterstützer und Förderer auszusprechen.
 


Nicht alle Anliegen und Wünsche im Klinikalltag können von den Krankenkassen finanziert werden – einige Angebote gehen über den medizinischen Grundbedarf hinaus. An der Universitätsmedizin Essen unterstützt die Stiftung Universitätsmedizin daher derartige Bedarfe. In den Bereichen Forschung, Lehre und Krankenversorgung fördern Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen verschiedenste Projekte und bewirken mit ihren Spenden viel. Dass die Bedarfe so vielfältig sind, wie die Menschen selbst, weiß auch Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin: „Wir arbeiten für die und mit den Patienten und Mitarbeitern der Universitätsmedizin Essen sowie den Studierenden der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Uns erreichen viele Anträge mit großer Innovationskraft und wichtigen Bedarfen, die wir gerne gemeinsam für die Essener Universitätsmedizin umsetzen. Ohne unsere Unterstützer und Förderer wäre diese Arbeit nicht möglich.“
Der Patient als Mensch im Mittelpunkt
Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen, schätzt die Arbeit der Stiftung sehr: „Wir bedanken uns für die Unterstützung der Stiftung und bei den zahlreichen Spenderinnen und Spendern. Dass allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres schon Förderungen über 2,5 Millionen Euro beschlossen werden konnten, ist überragend. Die durch diese Förderprojekte realisierbaren Angebote unterstützen uns in unserem Anspruch, den Patienten als Menschen noch mehr in den Mittelpunkt zu stellen.“

Einige Projekte und deren Ergebnisse sind unmittelbar zu sehen: Zum Beispiel das Lachen der Kinder bei den regelmäßigen Besuchen der Klinikclowns in der Kinderklinik oder die Erleichterung körperlich beeinträchtigter Patienten und Besucher, die mit dem Shuttle-Service schnell und sicher von Klinik zu Klinik transportiert werden. Andere Projekte wirken verstärkt auf langfristige Sicht, wie etwa im Bereich der Forschung und Lehre. Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, führt den Wert der Spendengelder für die Ausbildung der Medizinstudierenden an: „Durch die Unterstützung der Stiftung können wir unsere Studierenden in vielen Bereichen zu Spitzenmedizinern ausbilden. Dafür sorgen zum Beispiel Stipendien, die Studierenden die Möglichkeit geben, sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren, oder aber besondere und vielfältige Übungsangebote im Skills Lab.“ So wird unter anderem das ELAN-Programm der Medizinischen Fakultät (Essener Ausbildungsprogramm "Labor und Wissenschaft" für den aerztlichen Nachwuchs) in Höhe von bis zu 225.000 Euro für drei Jahre unterstützt und erreicht so viele Studierende. In der Forschung fördert die Stiftung eine Studie zur Untersuchung der Therapie depressiver Jugendlicher mit rund 36.000 Euro.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Krankenversorgung
Zahlreiche Projekte verbinden auch die unterschiedlichen Förderbereiche miteinander und sorgen auf diese Weise für eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ein Beispiel ist die Bewegungstherapie für Palliativpatienten, die zum einen im Bereich Krankenversorgung eine besondere Hilfe für Patienten mit palliativem Krankheitsverlauf durch gezielte Bewegungsmaßnahmen in den Bereichen Muskelaufbau und Herz-Kreislauf-Training bietet. Zum anderen wird das Projekt im Bereich Forschung sportwissenschaftlich entwickelt und begleitet, um Patienten zukünftig noch individueller helfen zu können. Für die Betroffenen ist es sehr wichtig, dass sie nach einer oft schwächenden Behandlung wieder in den Prozess der Aktivität hereinkommen und ein positives Gefühl für den eigenen Körper entwickeln. Dies gibt den Patienten neuen Lebensmut und zeigt, dass Mobilität Lebensqualität bedeuten kann. Eine Gesamtsumme in Höhe von 45.080 Euro stellt die Stiftung für dieses Projekt bereit.

Auch in der kommenden Zeit muss die Stiftung mit großem Engagement für finanzielle Unterstützung werben, um kranken und schwerstkranken Menschen zu helfen und sich für ein starkes Gesundheitswesen in der Region einzusetzen.
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