Aktuelles
18.12.2018
Deutscher Forschungspreis für Kinderheilkunde ausgeschrieben
Hermann-Seippel-Preis ruft zum zweiten Mal deutschlandweit wegweisende Forschungsprojekte der Kinder- und Jugendmedizin zur Bewerbung auf

Essen, 18.12.2018 – Mit Forschung der Krankheit voraus: Zum zweiten Mal lobt die Stiftung Universitätsmedizin den „Hermann-Seippel-Preis – Deutscher Forschungspreis für Kinderheilkunde“ unter der Schirmherrschaft von Dr. Eckart von Hirschhausen aus. Im Zeitraum 2018/2019 liegt der Fokus auf dem Gebiet der gesundheitlichen Prävention bei Kindern und Jugendlichen. Bewerbungen können vom 18.12.2018 bis zum 31.03.2019 eingereicht werden.


Durch die Förderung von innovativen Forschungsprojekten den Kampf gegen Krankheiten von Kindern und Jugendlichen unterstützen und so dazu beitragen, Leben zu retten: Mit diesem Ziel hat die Stiftung Universitätsmedizin 2016 den „Hermann-Seippel-Preis – Deutscher Forschungspreis für Kinderheilkunde“ ins Leben gerufen. „Durch bereitgestellte Fördermittel soll langfristig dabei geholfen werden, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern“, erklärt Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin Essen. Insgesamt 1 Mio. Euro werden für die Forschung und Weiterentwicklung im Bereich Kinderheilkunde bereitgestellt, von denen je 200.000 Euro im zweijährigen Zyklus bis 2026 als Preisgeld vergeben werden. Schirmherr ist ein prominenter Fachmann: Der Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen.

Der Krankheit zuvorkommen – Präventive Forschungsprojekte gesucht
Schwerpunkt ist bei der zweiten Auslobung des Hermann-Seippel-Preises die Förderung von Forschungsprojekten auf dem Gebiet der medizinischen Prävention. Denn vorbeugende Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen spielen für die altersgerechte und gesunde Entwicklung eine wichtige Rolle. Langfristig leisten sie einen wesentlichen Beitrag zu einer gesünderen Gesellschaft. Das weiß auch Schirmherr Dr. Eckart von Hirschhausen: „Prävention ist die beste Medizin. Ich freue mich auf zukunftsweisende Bewerbungen mit innovativen Projektideen.“ Bewerben können sich Forscherinnen und Forscher sowie Forschergruppen medizinischer Fakultäten in ganz Deutschland, die ihr Vor-haben im Bereich Kinderheilkunde und im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen an der Universitätsmedizin Essen umsetzen und weiterentwickeln wollen. Die eingereichten Forschungs-vorhaben sollen dabei einen klaren Bezug zur Verbesserung der Prävention in der Kinder- und Jugendmedizin haben und ein hohes Potenzial wissenschaftlicher Innovation vorweisen.
Gewinnerprojekt aus 2016 zeigt vielversprechende Ergebnisse
Als Vorbild für die Bewerber dient das bei der ersten Verleihung im Jahr 2016 aus-gezeichnete Forschungsprojekt zur besseren Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Hirntumoren bei Kindern. Mit ihrem Vorhaben, einen Marker, der kindliche Hirntumore im Blut nachweist, zu finden, setzten sich Dr. Basant Kumar Thakur und Dr. Stephan Tippelt von der Kinderhämatologie und -onkologie der Kinderklinik am Universitätsklinikum Essen sowie Dr. Kornelius Kerl vom Universitätsklinikum Müns-ter gegen die anderen Bewerber durch. Zur Kontrolle stehen in diesem Bereich bisher nur bildgebende Verfahren zur Verfügung, die oft keine eindeutigen Ergeb-nisse liefern. Die Preisträger setzen auf Exosome, die von den jeweiligen Tumorzel-len abstammen und in denen sich erkrankungsspezifische Spuren der jeweiligen Ursprungszelle nachweisen lassen. Erste Ergebnisse aus Experimenten der For-schungsgruppe sind vielversprechend, sodass die Theorie der Forscher bald anhand von Patientenproben überprüft werden kann.
Noch immer viel zu tun: Forschung stärken – Gesundheit fördern

Diese Forschungsergebnisse machen Mut und zeigen, wie wichtig Förderung in der medizinischen Forschung ist. Auch für die kommenden Projekte ist Prof. Dr. Jöckel überzeugt: „Durch die medizinische Forschung konnte schon viel erreicht und Krankheiten besiegt werden. Die ersten Resultate des 2016 ausgezeichneten For-schungsprojektes bestätigen uns in unserer Initiative – denn es gibt noch immer viel zu tun. Daher freue ich mich, dass die Stiftung einen Beitrag leisten kann, die Möglichkeiten der Prävention im Kindes- und Jugendalter zu verbessern.“

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zum Preis unter: www.forschungspreis-kinderheilkunde.de. Eine Kurzpräsentation, Bilder und Be-werbungsunterlagen können unter http://universitätsmedizin.de/forschungspreis-kinderheilkunde-downloads.php heruntergeladen werden. 

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