Aktuelles
25.09.2018
Der Krankheit auf den Fersen – mit einer App die Schritte tracken und das strukturierte Gehtraining fördern
Im Rahmen der geplanten „Track-PAD Studie“ sollen Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK, engl. PAD) mittels Smartphone-basierter App hinsichtlich ihrer täglichen Schrittzahl „getrackt" und Änderungen über den Zeitverlauf erfasst werden. Hieraus sollen Strategien zur Motivationsförderung zur Durchführung von Gehtraining abgeleitet werden. Das Team um Dr. Julia Lortz, Oberärztin der Klinik für Kardiologie und Angiologie, und Dr. Katrin Paldán, stellvertretende Leiterin der Nachwuchsforschergruppe PanAlytics und Mitarbeiterin des Zentrums für Urbane Epidemiologie (Leitung: Fr. Prof. Moebus), möchte herausfinden, wie digitale Assistenzsysteme den Krankheitsverlauf positiv unterstützen können. Die Stiftung Universitätsmedizin fördert die Pilotstudie, an der 50 Probanden teilnehmen.
Beine

Strukturiertes Gehtraining ist essentiell bei pAVK-Patienten mit dem Ziel das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Allerdings üben Patienten das Training nur selten kontinuierlich aus. Die Gründe dafür liegen zum einen in der fehlenden Motivation, dieses Gehtraining über einen längeren Zeitraum durchzuführen, und zum zweiten in der strukturellen Unterversorgung der Patienten mit pAVK, denen Anlaufstellen fehlen.
Die Track-PAD Studie soll mit dem passgenauen und zielgerichteten Einsatz einer App zur Erfassung von Gehtraining ein ergänzendes Tool für die angiologische Versorgung in einer klinischen Studie auf Wirksamkeit überprüfen. Ziel ist es mittels Smartphone-basierter App die schmerzfreie Gehstrecke von pAVK-Patienten zu steigern und somit auch die Lebensqualität dieser Patienten zu steigern.
Zunächst als Pilotstudie mit 50 Studien-Probanden angelegt, soll die Studie die Möglichkeit der Implementierung des Tools in die klinische Praxis erproben. Welche Ergebnisse die Studie liefern kann, wird über die App evaluiert, deren Entwicklung die Förderung der Stiftung Universitätsmedizin möglich macht. Sind die Ergebnisse der Evaluation positiv, kann die Studie im vollen geplanten Umfang mit 300 Studien-Probanden verteilt auf drei Gruppen durchgeführt werden.
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